Handwerk trifft Technik

Unser Ziel ist es, mit Hilfe von modernster Technik das optimale Ergebnis der Behandlung zu erzielen. Wie im privaten Bereich, gibt es auch in der Zahnmedizin viele „Errungenschaften“, die eine nette Spielerei darstellen, das zahnmedizinische Ergebnis aber nicht wesentlich beeinflussen und daher eher kritisch zu betrachten sind.

Wir halten uns durch Fortbildungen und Schulungen auf dem Laufenden und versuchen unsere technischen Geräte so auszuwählen, dass wir Ihnen alle Spektren der modernen Zahnheilkunde bieten und Sie frei beraten können, ohne wirtschaftliche Aspekte beachten zu müssen.

Röntgen

Als Zahnarztpraxis ist es unerlässlich, über hochauflösende Röntgenapparaturen der neusten Generation zu verfügen. Selbstverständlich wägen wir genau ab, ob ein Röntgenbild erforderlich ist und unsere Geräte arbeiten äußerst strahlungsarm. Die entstandenen Bilder werden mit Ihnen am Bildschirm besprochen.

Wir nutzen vier Arten von Röntgengeräten:

  • Für Einzelzahnaufnahmen sind sämtliche Behandlungsstühle mit Kleinröntgengeräten ausgestattet. So können wir während der Behandlung eine Aufnahme ihres Zahnes oder Bissflügelaufnahmen anfertigen.
  • Eine Gesamtübersicht Ihrer Zähne und Zahnwurzeln erhalten wir mit Hilfe eines Orthopantomogramms.
  • Das FRS (Fernröntgen seitlich) stellt eine Profilaufnahme des Kopfes dar, wobei die Schädelknochen, Kiefer und Zähne abgebildet werden. Wir nutzen diese Technik zur Planung von kieferorthopädischen Behandlungen.
  • Die digitale Volumentomographie (DVT) ist auch als 3D Röntgen bekannt. Dieses bildgebende Verfahren stellt die Regionen des Mundes, Kiefers und Gesichts dreidimensional dar und ist ein äußerst hilfreiches Instrument insbesondere bei der Implantatplanung. Auch bei der Entfernung von Weisheitszähnen oder bei einer unklaren Ursache von Beschwerden kommt 3D Röntgen zum Einsatz, da sich die Kieferstruktur besonders detailliert betrachten lässt.

Intraoralkamera

Alle unsere Behandlungsstühle verfügen über eine Intraoralkamera. Diese ermöglicht dem Behandler, Ihnen im Rahmen der Behandlungsbesprechung am Bildschirm Stellen im Mund zu zeigen, die sie sonst nicht erkennen könnten. So wird die Behandlungsplanung für Sie transparenter. Ein weiteres Einsatzgebiet für die Intraoralkamera sind Veränderungen der Mundschleimhaut. Wir können auffällige Bereiche fotografieren und den Verlauf beobachten und dokumentieren.

Elektronische Längenbestimmung der Wurzelkanäle

Zähne, deren Nerven entzündet sind, müssen meist nicht sofort gezogen werden. Oft können sie mit einer Wurzelbehandlung gerettet werden. Diese muss allerdings optimal durchgeführt werden, damit der Zahn erhalten und Beschwerdefreiheit erreicht werden kann.

Bei Wurzelkanalbehandlungen bieten wir daher als Alternative zu klassischen Handfeilen die maschinelle Aufbereitung der Wurzelkanäle an. Nickel-/Titan-Feilen bereiten die Wurzelkanäle in Breite und Länge exakt auf und mittels elektronischer Längenbestimmung wird eine optimale Abfüllung der Kanäle gewährleistet.

Digitaler Scanner

Oft ersetzen bereits digitale Scanner die klassischen Abdrucklöffel mit Abdruckmasse. Für unsere Zahnarztpraxis verwenden wir noch klassisches Abdruckmaterial. Dies hat den Hintergrund, dass die digitalen Scanner sowohl optimale Lichtverhältnisse, als auch absolute Trockenheit im Mund benötigen, um ein zufriedenstellendes Scanergebnis zu erzielen. Dies ist bei Einzelzähnen im vorderen Zahnbereich möglich, jedoch tun sich diese Scanner bei mehreren Zähnen gerade im Seitenzahnbereich oft schwer. Hier erzielen wir mit dem klassischen Abdruck momentan bessere Ergebnisse. Das daraus entstandene Modell scannen wir ab und die Planungsschritte für Kronen, Brücken und Teleskopkronen erfolgen digital. Die Rohlinge werden von einer Fräsmaschine bearbeitet und die Feinmodellierung bzw. Verblendung erfolgt dann wieder in Handarbeit.

Wir bilden uns regelmäßig fort und beobachten die Entwicklungen der Produkte. Für unsere Patienten stellen die Abdrucklöffel bzw. die Abdruckmasse oft eine unangenehme Erfahrung dar. Da sich die Technik aktuell rasant weiterentwickelt, werden wir auf digitale Intraoralscans umsteigen, sobald diese für die Patienten einen echten Mehrwert darstellen.